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Wittow - das "Windland"
Kap Arkona und das malerische Vitt
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Die Halbinsel Wittow auf Rügen - das ist das Windland ganz im Norden der Insel mit Kap Arkona und dem Denkmal-Ort Vitt. Weite Felder und Wiesen bestimmen das Bild dieser etwas rauhen Landschaft. Die grösseren Orte sind Wieck und Breege. Juliusruh ist wichtig wegen seines schönen Strandes.

Wittow wird entweder über die "Schaabe" (das ist die schmale Sand-Nehrung, die Jasmund und Wittow miteinander verbindet) kommend erreicht oder über die Wittower Fähre von Süden her, also über Gingst (Rügenpark ansehen!) und Trent.

Wieck hat sich in jüngster Zeit zu einem interessanten Sportboothafen entwickelt. Es ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Segeltouren in den Boddengewässern und nach Hiddensee.

Von Breege am äussersten Nordende des Grossen Jasmunder Bodden fährt ein Fahrgastschiff nach Hiddensee - wenn Sie nicht den kürzeren Weg von Schaprode aus vorziehen. Breege liegt quasi zwischen Bodden und Ostsee: In Juliusruh finden Sie einen sehr guten Strand an der "Tromper Wiek", wie die Bucht zwischen Lohme auf Jasmund und Kap Arkona heisst.

Wittow hat noch eine zweite gute Gegend zum Baden: Nonnevitz an der Nordküste ist ein Insider-Strand und wird als Geheimtipp gehandelt.

Die wichtigste Sehenswürdigkeit auf Wittow sind natürlich Kap Arkona - ehemals nördlichster Punkt der DDR - mit seinem "Schinkel-Leuchtturm" und das winzige Fischerdörfchen Vitt, etwa 1,5 km südlich des Kaps. Beide Sehenswürdigkeiten können Sie nur zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit der "Arkonabahn" - einer kleinen Strassenbahn - erreichen: Der Wagen bleibt auf einem grossen Parkplatz bei Putgarten.

Auf unserer Seite zum Kap Arkona schreiben wir auch noch etwas über die "Jaromarsburg", eine alte slawische Befestigungsanlage am Kap. Hier gibt es nicht sehr viel zu sehen, aber die geschichtlichen Hintergründe sind recht interessant.

Eine weitere - viel zu wenig beachtete - archäologische Attraktion gibt es hier noch in Form der Steinsetzung bei Nobbin. Sie kommen auf Ihrem Weg von Putgarten zu Ihrem Quartier wahrscheinlich direkt dort vorbei; die Stelle ist kenntlich, weil das Gelände zum "Gasthaus Nobbin" gehört (dessen Betreiber Ihnen auch allerlei über dieses "Hünengrab" erzählen können). Es ist eine an der deutschen Ostseeküste ausserordentlich seltene Grabsetzung in Form eines Schiffes, die den Forschern wohl auch heute noch einige Rätsel aufgibt.


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