Die Stadt
auf der Halbinsel Jasmund
(gut 10.000 Einwohner) ist heute weniger vom Tourismus geprägt,
als Binz oder die
Badeorte auf Mönchgut.
Zu DDR-Zeiten war Sassnitz ein bedeutender Fischerei- und Fähr-Hafen.
Heute ist von der grossen Fischereiflotte nicht mehr viel geblieben
und der Fährbetrieb ist zum "Aussenstandort" Mukran,
etwa 3 Kilometer südlich der Stadt verlagert worden. Die
nach dem Krieg arg vernachlässigte Altstadt hat sich
hervorragend entwickelt und bietet den Touristen heute sehr schöne
Quartiere
und gastronomische Angebote.
Der Hafen
ist immer noch interessant; das ganze Jahr über herrscht
hier geschäftige Betriebsamkeit und auch Fahrten mit Fahrgastschiffen
an der Steilküste bis zum Königstuhl werden ganzjährig
angeboten.
Es gibt mehrere
touristische Attraktionen: Einen Schmetterlingsgarten (im
Winter nicht geöffnet), ein U-Boot-Museum, das Fischerei-
und Hafenmuseum (direkt im Hafen, mit Museumskutter), einen Tiergarten
und das Meeresarchäologische Museum (wird Anfang 2009
noch umfassend neu entwickelt; ob es zur Saison wieder geöffnet
wird, ist nicht sicher).
Am meisten
los aber ist immer im Hafen: Wenn die Fischereiflotte auch
klein geworden ist: Hier gibt es immer noch fangfrischen Fisch
direkt in die Pfanne. Über eine futuristische Fussgängerbrücke
können Sie übrigens seit 2007 sehr schnell das Stadtzentrum
mit seiner neuen Ladenpassage erreichen.
Im übrigen
ist Sassnitz Ausgangspunkt für Wanderungen an der
Kreideküste
entlang zum Königstuhl mit dem Nationalpark-Zentrum.