Diese Rügenseiten gehören zum Projekt www.reiseland-mecklenburg-vorpommern.de
Ralswiek
Störtebeker-Festspiele und
historischer Ostseehafen
Diese Seite über die Stubbenkammer ist verbunden mit waren.de
Diese Seite über die Stubbenkammer ist verbunden mit waren.de
Highlights für Ihren Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern
Rügen:
Städte & Regionen
Rügen:
Unterkünfte
Rügen:
Ausflugstipps + Freizeit
Diese Seite über die Kreideküste Rügens ist verbunden mit dem vogelpark-marlow.de

 

Diese Seite über den Hiddensseschmuck ist verbunden mit meeresarchaeologie.de

Diese Seite über die Stubbenkammer ist verbunden mit waren.de

 

Ralswiek auf Rügen ist eine kleine Gemeinde (weniger als 300 Einwohner) auf Rügen, die zum Amt Bergen gehört. Zur Zeit der Slawen war Ralswiek ein bedeutender Hafen im Ostseeraum.

Der hübsch und verkehrsgünstig nur 7 Km von der Kreisstadt Bergen entfernt liegende Ort ist bekannt für die Störtebeker-Festspiele: Das aufwendige Freilichtspektakel lockt jährlich Hunderttausende von Zuschauern an und gehört sicherlich zu den wichtigsten touristischen Attraktionen der Insel Rügen.

Direkt oberhalb der Freiluftbühne liegt das sehr schöne Ralswieker Schloss. Es ist nur wenig älter als 100 Jahre und birgt heute ein bekanntes Schlosshotel. Der Schlosspark beherbergt eine Reihe alter und seltener Bäume.

Ein attraktiver Seglerhafen am Rande des Ortes lässt Ralswiek zu einem wichtigen Stützpunkt für Wassersportler werden.

Uralte Siedlungsgeschichte:

Ralswiek war wohl schon vor 8000 Jahren (also in der späten Mittelsteinzeit) besiedelt; ab dem 8. Jahrhundert war es ein bedeutender Seehafen der Westslawen. Die archäologischen Funde deuten auf weitreichende kulturelle und Handelsbeziehungen hin:

Bei den Ausgrabungen zwischen 1967 und 1980 wurden u.a. vier bis zu 14 Meter lange und 3,40 Meter breite Wikingerboote entdeckt.

Aber der Ort war damals nicht nur ein Treffpunkt normannischer und slawischer Kultur, wie zahlreiche archäologische Funde beweisen, sondern es gab offenbar auch Beziehungen in fernste Länder. Sie können sich darüber im Kulturhistorischen Museum in Stralsund informieren; u.a. ist dort auch der bedeutende Schatzfund zu sehen, der aus arabischen Münzen besteht und der damit die Handelsbeziehungen Ralswieks bis in den Mittelmeerraum belegt.

Diese Seite über putbus auf Rügen ist verbunden mit waren.de

Ralswiek und Vineta:

Dass auch Ralswiek von einigen Forschern mit dem sagenhaften Vineta in Verbindung gebracht wird, verwundert nicht - kaum ein slawischer Handelsplatz entging diesem zweifelhaften Schicksal.

Immerhin liegt Ralswiek tatsächlich "an drei Meeren": Zur Blütezeit Ralswieks gab es sowohl eine Verbindung zwischen dem Jasmunder Bodden in die heutige Tromper Wiek, als auch (wohl eher über die Wostewitzer Teiche, als über die Schmale Heide) eine Verbindung zur heutigen Proraer Wiek. Wittow und Jasmund waren damals Inseln.


Hier könnte auch Ihre Werbung stehen!

Damit haben wir annähernd die von Adam von Bremen geschilderte Lage Vinetas an einem grünen Meer (Jasmunder Bodden), einem von Wind und Wellen bewegten Meer (die ungeschützt zur Ostsee hin offene Tromper Wiek) und einem weisse Meer, nämlich die durch die Kalkabbrüche an der Kreideküste Jasmunds oft tatsächlich milchig weisse See der nördlichen Proraer Wiek. ("Dort zeigt sich Neptun in dreifacher Art, denn durch drei Meere wird jene Insel bespült, deren eins von ganz grünem Aussehen sein soll, das zweite aber von weisslichem; das dritte ist durch ununterbrochene Stürme beständig in wutvoll brausender Bewegung.")

Auch dass in dieser Stadt "Slawen (wohnen) und andere Nationen, Griechen und Barbaren" könnte auf Ralswiek zutreffen.

Schwierig wird es allerdings mit Adams Feststellung, dass man von Vineta " in kurzer Fahrt nach der Stadt Dymine" (=Demmin) rudert. Aber das Problem der angeblichen Nähe zu Demmin haben alle Vineta-Aspiranten, aber wenigsten noch Menzlin.

Die Sache mit Vineta ist also noch lange nicht zu Ende . . .

 


Rügen wurde früher von den Slawen besiedelt: slawendorf.deDiese Seite über die Kreideküste ist verbunden mit schmetterlingsschau.de
Diese Seite über ddie Kreideküste bei Jasmund ist verbunden mit dem indianermuseum-gevezin.de
nach oben
Diese Seite über den Hiddensseschmuck ist verbunden mit rhododendronpark.de

An dieser nicht-komerziellen WebSite wird noch gearbeitet, letztes UpDate war am 28.11.2010
Trotz sorgfältiger Recherche übernimmt der Herausgeber keinerlei Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.
Die mit dieser Seite verbundenen Projekte und das Impressum finden Sie hier