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Die Kreideküste Rügens
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Das berühmte Kreidekliff liegt im Nationalpark Jasmund im Nordosten der Insel Rügen. Die Küste ist hier stellenweise über 100 m hoch und fällt senkrecht ab in die Ostsee. Der berühmteste "Felsen" in der Stubbenkammer ist der Königstuhl.

Winzig wirken die Menschen vor der grandiosen Steilküste Rügens

Keine 200 m von diesem eindruckvollen Plateau ist 2004 das Nationalpark-Zentrum entstanden, ein Naturerlebnis-Zentrum, das wir jedem Besucher der Insel Rügen empfehlen.

Wer auf den grandiosen Blick verzichten will, kann das Eintrittsgeld zur Aussichtsplattform (der Zugang ist nur über das Gelände des Nationalparkzentrums möglich) sparen: Von Sassnitz aus kann man entweder den eindrucksvollen Hochuferweg gehen mit grossartigen Aussichten auf die Küste und die Ostsee oder man geht unten am Strand entlang - durch die Steine etwas beschwerlich, aber wirklich empfehlenswert: Der Weg unten ist vielleicht noch eindrucksvoller, als oben; winzig klein stehen Sie vor der senkrecht aufragenden Kreidesteilwand (s.Bild).

Im übrigen ist dieser Küstenabschnitt ein Paradies für Sammler: Sie dürfen hier zwar keinen Bernstein erwarten, dafür aber Donnerkeile: Diese Reste fossiler Tintenfische stecken in grossen Mengen in der Kreide und werden mit jedem Abbruch (bei grossen Stürmen und damit verbundenem Wellenschlag brechen manchmal Tausende von Kubikmetern ab!) freigelegt. Sie liegen deshalb recht zahlreich zwischen den Feuersteinknollen.
Ebenfalls beliebt bei Rügentouristen sind "Hühnergötter", das sind Feuersteinknollen mit einem Loch darin.

Sowohl den Weg unten am Strand entlang als auch den Hochuferweg erreichen Sie von Sassnitz aus:
Entweder die Strandpromenade an der Altstadt vorbei und immer weiter oder Sie fahren die Bergstrasse bis ganz zum Ende: Dort können Sie den Wagen stehen lassen und oben durch den Wald gehen oder zum Wasser absteigen.
Bes. reizvoll ist es, einen Weg oben und einen unten zu gehen: Es gibt mehrere Stellen, an denen Sie über Holz-Treppen auf- bzw. absteigen können. Sie können diese Stellen kaum verfehlen. Für die etwa 4 km von Sassnitz zum ersten Aufstieg müssen Sie allerdings bestimmt 2 Stunden rechnen; oben geht's schneller.


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