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Die Ostsee- und Boddenküste zwischen den alten Hansestädten Rostock und Stralsund und das unmittelbare Hinterland ist gut erreichbar und kann mit einigen touristischen Attraktionen aufwarten. Fischland-Darss-Zingst - also die Ostsee-Aussenküste, die hier durch mehrere Bodden vom Festland getrennt ist - beschreiben wir in einem eigenen Kapitel (siehe hier) Die wichtigsten Städte und Orte in dieser Region sind: Graal-Müritz bzw. Ribnitz-Damgarten mit der Bernsteinmanufaktur , das Ostseebad Dierhagen, die Stadt Barth, die Stadt Marlow mit dem bedeutenden Vogelpark. Bemerkenswerte Orte sind auch das Kranichzentrum in Gross-Mohrdorf (ca. 15 Km nordwestlich von Stralsund) und als Ausflugsziel "Karls Erdbeerhof".
Die Küste teilt sich landschaftlich auf in zwei unterschiedliche Typen: Zwischen Rostock und Dierhagen gibt es schöne Sandstrände mit Dünen und gelegentlich (nicht sehr hohen) Steilküsten. Dieser Landschaftstyp setzt sich dann fort in der Region Fischland-Darss-Zingst (s.d.); während die Festlandsküste hier übergeht in flaches, oft doch recht langweiliges Grasland. Ackerbau und Viehzucht dominieren hier das Bild und zwar bis hin nach Stralsund.
Ein paar Kilometer weiter ins Binnenland, z.B. im Bereich der Umgebung der sehr weiträumigen Stadt Marlow, finden Sie die ersten Geestrücken und die Landschaft ist teilweise ausserordentlich reizvoll mit ihren Hügeln und den Flüssen Recknitz und Trebel. Das Hinterland hat hier sehr gewonnen durch die neue Autobahn A 20 von Lübeck über Rostock bis nach Szczecin (Stettin) in Polen. Für einige Orte dürfte die bessere Verkehrsanbindung zu spät gekommen sein - nach Tribsees z.B. können wir keinen Touristen mit gutem Gewissen hinempfehlen. Schade eigentlich, denn die Stadt liegt sehr schön an der Trebel. Das nahe Bad Sülze hat die Wende etwas besser überstanden und könnte noch "die Kurve kriegen". Und noch ein paar Kilometer weiter gehört Marlow wohl zu den "Wende-Gewinnern": Der Vogelpark ist mittlerweile eine Einrichtung mit landesweiter Bedeutung und mit der Firma "Scanhaus" hat sich dort ein grosser, überregionaler Arbeitgeber angesiedelt. Marlow ist zweifellos ein recht hübscher Ort geworden. Die Stadt Barth versucht sich als "Vinetastadt" zu positionieren. Barth hat sich lange Jahre schwer getan, den Anschluss an den aufblühenden Tourismus zu finden: Der regionale Flugplatz hat keine grosse Bedeutung mehr (der aufblühende Regionalflughafen für Mecklenburg-Vorpommern ist Laage) und die industriellen Arbeitgeber sind nach der Wende "abgewickelt" worden. Das grösste Handicap aber ist die Lage am Bodden: Direkt am Wasser und doch wieder nicht, denn die Segler wollen in die Ostsee und das ist ein recht weiter Weg durch den Bodden. Ein Problem, das sich für Ribnitz-Damgarten noch viel schärfer stellt, denn von dort ist es noch sehr viel weiter. In der allerneuesten Zeit nun scheint die Stadt Barth doch etwas "Tritt zu fassen". Vor allem der Hafenbereich ist sehr ansprechend geworden und im kulturellen Bereich gibt es u.a. ein "Vinetamuseum". In erster Linie ist Barth aber der (etwas preisgünstigere) Ausgangspunkt für Ausflüge in die gesamte Region einschliesslich der Region Fischland-Darss-Zingst. Mecklenburg-Vorpommern
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