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Der Peenemünder Goldschatz -
Beweis für die Existenz Vinetas?
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Am 16. April 1905 fand die Forstarbeiterin Berta Lüder in einem Wald bei Peenemünde auf der Ostseeinsel Usedom zwei vollständige goldene Schmuckstücke und einen halben Armring.

Der Goldschatz von Peenemuende

Ein Förster namens Schönherr unterrichtete den Magistrat von Wolgast über den ungewöhnlichen Fund und wurde damit beauftragt, Nachgrabungen durchzuführen. Tatsächlich fand man am 28. und 29. Januar 1908 an derselben Stelle fünf weitere Teile.

Am 30. Januar 1908 schrieb Schönherr, der sich um die Sicherung der kostbaren Goldringe kümmerte, an den Wolgaster Magistrat: „Dem Wohllöblichen Magistrat zeige ich gehorsamst an, dass an der Goldfundstelle auf einer Fläche von acht Metern Länge und vier Metern Breite und in Tiefe bis auf das Grundwasser, sorgfältige Ausgrabungen stattgefunden haben. Dabei sind fünf goldene Armspangen gefördert worden, die ich hiermit gehorsamst überreiche.“

Diese siebeneinhalb armreifähnlichen Ringe bilden den Peenemünder Goldschatz. Sein Alter wird auf 800 bis 900 Jahre datiert, er stammt aus dem Kulturkreis der (Joms-)Wikinger des 11. Jahrhunderts, die ihr Siedlungsgebiet auf Pommern ausdehnten, das seinerzeit von Slawen beherrscht wurde. Der Fund lässt auf eine frühe Besiedlung des Gebiets schliessen.

Die Stadt Wolgast übergab den Goldschatz an das Landesmuseum in Stettin. Heute werden die „Goldringe von Peenemünde“ im Kunsthistorischen Museum von Stralsund aufbewahrt, wo man sie auch besichtigen kann (vorherige Tel. Anfrage sinnvoll).
Eine Replik befindet sich auch im Museum von Wolgast.

Der Peenemünder Goldschatz wird bzw. wurde gerne als Beweis für die Existenz der angeblich versunkenen Stadt Vineta vor der Insel Usedom angesehen.


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